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Kammerchor Consono

„Ende dem Wahnsinn“ – Der Kammerchor CONSONO vertritt Deutschland in internationalem Verständigungsprojekt

Das WESTIVAL in Belgien gedenkt im Oktober 2017 mit fünf internationalen Chören den Opfern des 1. Weltkriegs

Unter dem Motto „Ende dem Wahnsinn“ gedenkt der Kölner Kammerchor im Rahmen des „westivals“ in einem gemeinsamen Konzert mit belgischen und amerikanischen Chören den Opfern des 1. Weltkriegs. Der gastgebende Chor „Con Cuore“ aus Waregem lud neben CONSONO aus Deutschland die beiden Männerchöre Pitt Men’s Glee Club sowie Steel City Men’s Chorale aus Pittsburg/USA ein, und aus Gent/Belgien den Frauenchor Arabesk.

Auf Einladung von „Con Cuore“ verbrachte das Ensemble aus der Domstadt drei Tage in Flandern – genau in der Region, in der vor 100 Jahren auch amerikanische und deutsche Soldaten gegeneinander die Waffen führten. Wo damals Kriegsgräuel und ein erbitterter Frontenkrieg die Nationen voneinander entfremdeten, setzten nun fünf Chöre ein Zeichen der kulturellen Verständigung mit einem gemeinsamen Konzert.

Unter der musikalischen Leitung von Jan Vuye, begleitet vom belgischen Symphonieorchester La Passione, brachten die 150 Sängerinnen und Sänger Vaughan Williams „Dona nobis Pacem“ sowie John Tippets „Five Negro Spirituals“ vor ausverkauften Reihen auf die Bühne. Ein besonderes Highlight des Konzerts war die Uraufführung der „Three War Songs“ aus der Feder des musikalischen Leiters Jan Vuye. Die Komposition auf die bewegenden Kriegs-Gedichte von Wilfried Owen fand großen Anklang beim Publikum, welches das Konzert mit langanhaltendem Applaus honorierte.

Neben dem Abschlusskonzert am Sonntag prägten viele weitere Begegnungen und kultureller Austausch das rundum gelungene „westival“. So gaben die Chöre am Freitag und Samstag in der Region weitere Gemeinschaftskonzerte und besuchten den amerikanischen Soldatenfriedhof „Flanders Fields“ in Waregem. Die Gastgeber sorgten darüber hinaus für viele weitere Möglichkeiten, bei bestem belgischen Bier miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen, die dieses Wochenende mit Sicherheit lange überdauern werden – ebenso wie die Erinnerung an die Herzlichkeit und Offenheit, mit der die Chöre empfangen wurden, und die auch das gesamte Wochenende prägten.

 

Weitere Informationen

Teilnehmende weitere Chöre

Con Cuore (Waregem), Arabesk (Gent), Pitt Men’s Glee Club (Pittsburg USA)

Website des veranstaltenden Chores Con Cuore

 

Die Werke von Consono für die Konzerte am 6. + 7.10.2017:

Levente Gyöngyösi (*1975) Gloria 6’15 min
Claudio Monteverdi (1567-1643) S’andasse amor a caccia 1’30 min
Morten Lauridsen (*1943) O’ve lass, il bel viso 2’50 min
Alwin Michael Schronen (*1965) Ave verum 2’20 min
Wilhelm Berger (1861-1911) Groß ist der Herr 4’50 min
Z. Randall Stroope (*1953) The Conversion of Saul 3’45 min
Joseph Rheinberger (1839-1901) Ich liebe, weil erhöret der Herr 3’35 min
Michael McGlynn (*1964) Incantations 1’15 min
Johannes Brahms (1833-1897) Ach, arme Welt
Emile Wambach (1854-1924) Salve, Regina
Jan Vuye Three war songs (Uraufführung)
Ralph Vaughan Williams (1872-1958) Dona nobis Pacem
Michael Tippett (1905-1998) Five Spirituals aus: Child of our Time

Zwei erste Preise für den Kammerchor CONSONO

Harmoniefestival Lindenholzhausen 2017

Der Kammerchor CONSONO gewann unter der Leitung von Harald Jers zwei 1. Preise

Der Kammerchor CONSONO trat gegen jeweils acht bzw. 17 konkurrierende Chöre an. CONSONO erlangte mit 23,83 von 25 möglichen Punkten in der Kategorie 1 (Gemischte Kammerchöre mit Pflichtchorwerk) GOLD und in der Kategorie 11 (Geistliche Chormusik) 24,30 von 25 Punkten.

Neben diesen Wertungskategorien gewann der Kammerchor CONSONO zwei Sonderpreise für

  1. die herausragende Interpretation einer Komposition der Romantik „Groß ist der Herr“ (W. Berger) sowie für
  2. die hervorragende Interpretation des Pflichtwerkes „Ave verum“ von Alwin Michael Schronen.

„Am Samstag setzte sich in der mit 17 Chören aus 10 Ländern besetzten „Champions League“ der gemischten Kammerchöre der zurzeit wohl beste deutsche Kammerchor „Consono“ aus Köln mit 23,83 von 25 möglichen Punkten und dem Prädikat „Hervorragend“ an die Spitze.“ (Nassauische Presse vom 29.5.2017)

Pressemitteilung vom 29.5.2017

„Finale unter Ottos Augen“

1.5.2017 | 11 h | Kulturhistorisches Museum Magdeburg

Festliche Matinee
Verleihung des Georg-Friedrich-Händel-Ringes an Prof. Jörg-Peter Weigle

Kammerchor CONSONO, Dirigent: Harald Jers
MonteverdiChor München, Dirigent: Konrad von Abel
Vocal Concert Dresden, Dirigent: Peter Kopp

Chormusik a cappella von Gyöngyösi, Hessenberg, Lassus, Lauridsen, Mauersberger, Schein, Schronen, Stroope, Theodorakis u.a.

Programm mit Consono (11.00-11.45 h)

Steve Dobrogosz (*1956) | Messe in d-Moll
Levente Gyöngyösi (*1975) | Gloria
Morten Lauridsen (*1943) | O’ve lass, il bel viso
Alwin Michael Schronen (*1965) | Ave verum
Randall Stroope (*1953) | The Conversion of Saul
Michael McGlynn (*1964) | Incantations

Kartenvorverkauf:
Alle Vorverkaufsstellen in Magdeburg
online: Chorfestival VDKC

Hier geht’s auf die neu gestaltete Wesite des Kammerchor CONSONO!

 

13. Internationaler Kompositionswettbewerb „Musica Sacra Nova“ 2017

Samstag, 13.05.2017, 17:00 Uhr | Abtei Brauweiler

Chorkonzert und Preisverleihung

Im Rahmen des Konzertes werden die Preisträgerwerke uraufgeführt.

Bernat Vivancos (*1973): Obriu-me els llavis, Senyor
Levente Gyöngyösi (*1975): Gloria
Claudio Monteverdi (1567-1643): S’andasse amor a caccia
Morten Lauridsen (*1943): O’ve lass, il bel viso
Alwin Michael Schronen (*1965): Ave verum
Wilhelm Berger (1861-1911): Groß ist der Herr
Randall Stroope (*1953): The Conversion of Saul
Joseph Rheinberger (1839-1901): Ich liebe, weil erhöret der Herr
Michael McGlynn (*1964): Incantations

Im Zentrum des Programms des Kammerchor CONSONO steht die Uraufführung der Messe in d-Moll von Steve Dobrogosz. Die für den Komponisten typischen langen Melodielinien, die den Sängern einen langen Atem abverlangen, interpretieren den Ordinariumstext durch eine klangliche Ausdeutung und verzaubern den Zuhörer durch jazzige Harmoniewendungen. In den nachfolgenden zeitgenössischen Chorwerken wird der Atem auf unterschiedliche Arten zu Musik: durch starke Dynamik-Kontraste im verschmitzten Gloria-Gesang des ungarischen Komponisten Levente Gyöngyösi, im hauchenden und flüsternden Klang bei Morten Lauridsen, in der gleichmäßigen und linearen Tongebung bei Alwin Schronen, durch Schreien und Rufen bei Randall Z. Stroope sowie in den gälischen Halleluja-Rhythmen bei Michael McGlynn. Das Kölner Ensemble nimmt das Publikum mit auf eine atemberaubende Reise durch die unterschiedlichen Facetten der Vokalmusik.

Kammerchor CONSONO
Leitung: Harald Jers

Abtei Brauweiler, Ehrenfriedstraße 19, 50259 Pulheim

Schuld und Umkehr – Chormusik in der Fastenzeit

12.3.2017 | 16 h | St. Pantaleon | Köln

Chormusik zur Fastenzeit ist unter dem Titel „Schuld und Umkehr“ in St. Pantaleon zu hören. Das Konzert rankt sich um zwei besonders interessante Chorwerke, die sich dem Spannungsfeld von Schuld und Vergebung widmen.

Bernat Vivancos „Obriu-me els llavis, Senyor“ widmet sich mit einer eindrucksvollen Klangwelt dem 51. Psalm. Schuldbekenntnis, Bitte um Vergebung und Hoffnung auf Erlösung finden sich in drückenden Clustern, befreienden Akkordverschiebungen und bittenden Sprechchören in großer Abwechslung. Das Publikum wird von Chor und Werk gleichermaßen umhüllt.

Randall Stroopes „The Conversion of Saul“ bildet das Zentrum des Konzerts. Diese Vertonung des Wandels vom Saulus zum Paulus ist geradezu eine Vertonung des Wendepunkts zwischen Schuld (Stampfen, Hassrufe, klangliche Rauheit) und Umkehr (erlösende Akkordfolgen, warme Klänge, ruhende Töne) und scheidet die übrigen Kompositionen des Konzerts wie ein Spiegelpunkt in die beiden Themenschwerpunkte „Schuld und Umkehr“.

Groß ist der Herr

12.2.2017 | 16 h | Martinikirche Wesel
29.4.2017 | 18 h | Jacobi Kirche Peine
30.4.2017 | 16 h | Kloster Jerichow

Unter dem Titel „Groß ist der Herr“ präsentiert der Kammerchor CONSONO in der St. Jacobi Kirche in Peine unter der Leitung von Harald Jers eindrucksvolle Chormusik, die vornehmlich dem 20. und 21. Jahrhundert entsprungen ist. Gälische Halleluja-Rufe in der Tonsprache des irischen Komponisten Michael McGlynn wandern durch alle Stimmgruppen, das rhythmische und verschmitzte „Gloria“ von Levente Gyöngyösi preist den Herrn in allen frohen Launen. Und selbstverständlich erklingt auch Wilhelm Bergers „Groß ist der Herr!“, das dem Konzert seinen Titel gibt und das vom Kammerchor in der viel beachteten CD „Sturmesmythe“ eingespielt wurde.

 

adventliche Konzerte mit dem Kammerchor CONSONO

26.11.2015 | „Stirb & Werde“

Konzertante Chornacht „Vom Dunkel zum Licht“ im Rahmen des 9. Ökumenischen Kirchenmusikfestivals vom 18.11.-4.12.2016

In diesem Rahmen von 20:30 bis 21:15 Uhr

Kammerchor CONSONO
Cello: Leonhard Straumer
Leitung: Harald Jers

Brett Dean | Sparge la morte
Brett Dean | Now comes the dawn
Max Reger | O Tod wie bitter bist Du
Max Reger | Palmsonntagmorgen
John Tavener | Svyati

 

27.11.2016 | Echternacher Adventskonzerte

Chorkonzert zum 1. Advent im Rahmen der Advents- und Weihnachtskonzerte an St. Willibrord.

Kammerchor CONSONO
Leo Straumer, Violoncello
Leitung: Harald Jers

Heinrich Schütz | Viel werden kommen von Morgen und von Abend
Max Reger | O Tod wie bitter bist Du
Max Reger | Nachtlied
Max Reger | Morgengesang
Johann Sebastian Bach | Suite Nr. 1 G-Dur BWV 1007
John Tavener | Svyati
Brett Dean | Now Comes the Dawn
Max Reger | Palmsonntagmorgen

Programmheft

Photos: St. Wilibrord Basilika Echternach | © Sabine Krasemann

 

Wilhelm Berger-CD „Sturmesmythe“ – Kammerchor Consono mit Harald Jers hochgelobt von der Fachpresse

Die Formulierung »vergessener Komponist« wird so häufig verwendet, wenn Musiker oder Heraus­geber, Rundfunksender oder CD-Produzenten die Wiederentdecker nicht mehr bekannter Wer­ke rechtfertigen wollen, dass die Zahl der »verges­senen«, aber »wieder entdeckten« Komponisten inzwischen inflationär ist. Es wäre besser, daran zu erinnern, dass es immer Komponisten gab, die im Schatten der großen Meister einst erfolg­reich wirkten, aber das Los der Zweitrangigkeit einstecken mussten. Eine Wertigkeit war selten dabei der Ursprung. So mancher Komponist ist mitunter nur mit wenigen Werken im Repertoire geblieben und seine möglicherweise interessante­ren Kompositionen haben den gängigen Musik­betrieb nie erreicht.

Der Kammerchor CONSONO hat unter seinem Dirigenten Harald Jers mit dem Chorwerk Wilhelm Bergers eine CD aufgenommen. Sie ist im November 2015 bei dem Label Spektral erschienen.

CD-Bestellung

Die CD kann auf der Homepage des Kammerchors CONSONO bequem bestellt werden und wird umgehend geliefert.

Rezensionen

Sturmesmythe – Die rund vierzig Sängerinnen und Sänger von Consono meistern die Herausforderungen der A-cappella-Chorwerke souverän. Die ausgefeilte Gesangskultur des Ensembles, sein über das gesamte dynamische

MORGENLICHT – Chorkonzerte mit Kammerchor CONSONO

5.11.2016       Christuskirche, Köln
6.11.2016       Stiftskirche St. Martin und St. Severus, Münstermaifeld
26.11.2016     Trinitatiskirche, Köln:
                      Chornacht des 9. Ökumenischen Kirchenfestivals
27.11.2016     Adventskonzert Basilika St. Willibrord, Echternach

Leonhard Straumer, Violoncello
Kammerchor CONSONO
Leitung: Harald Jers

Christuskirche Köln

© Sabine Krasemann

Now comes the Dawn — Chorkonzerte mit Violoncello und Kammerchor CONSONO

17.4.2016, Friedenkirche Leverkusen
30.4.2016, St. Cyprian, Bonn
1.5.2016, Minoritenkirche Köln, Konzert im Rahmen von AchtBrücken Musik für Köln.
25.9.2016, Biennale Niederrhein „Morgen – Zukunftsmusik an Rhein und Maas“ St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

Erstmals arbeitet der Kammerchor CONSONO für dieses Konzert mit dem Instrument Violoncello auf diese Weise zusammen. Kaum ein Instrument klingt der Stimme ähnlicher als das Cello, da im Klangspektrum dieses Instruments bestimmte Teiltöne verstärkt werden.

Kammerchor CONSONO
Katharina Deserno, Violoncello
Leitung: Harald Jers

Euterpe Management